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März 2013

Ernährung: Drittkläßler bekommen einen gesunden Pausensnack

In Zusammenarbeit mit dem Biopoint in Sigmaringen und der AOK haben Geschwister-Scholl-Schüler gelernt, was zu einem gesunden Frühstück gehört

Von Tanja Bosch

Sigmaringen - Äpfel, Tomaten, Brötchen, Chips, Gummibärchen, Würstchen und Milch. Was darf alles in die Vesperdose? Eine wichtige Frage, mit der sich alle Eltern täglich beschäftigen sollten. Umso wichtiger, daß die Kleinen selbst Bescheid wißen. Charlotte Albeck von der AOK aus Ravensburg hat den Drittkläßlern der Geschwister-Scholl-Schule in Sigmaringen einen Besuch abgestattet, und im Klaßenzimmer ein Frühstücksbuffet aufgebaut.

Als die 25 Schüler den Raum betreten, wollen die am liebsten gleich das Buffet stürmen. "Nach dem Sport sind sie besonders hungrig", sagt Klaßenlehrerin Michaela Deeth. "Vorallem die, die noch nicht gefrühstückt haben." Und das will Charlotte Albeck natürlich sofort von den Acht- bis Neunjährigen wißen: "Wer hat denn heute Morgen zuhause schon gegeßen?"

Da schießen sofort die Finger in die Höhe, und das Ergebnis ist gut: Mehr als die Hälfte der Drittkläßler haben gefrühstückt. Toast mit Schinken, ein Glas Milch, Eier, Nutella und Brötchen. "Doch welche von diesen Leckereien sind wirklich gesund? Bei einem kleinen Spiel entscheiden die Kinder selbst, was in die Vesperbox kommt und was lieber nicht.

"Die Kinder hier sind schon total gut informiert, die wißen genau, was gesund ist", sagt Albeck. "Und dazu auch noch sehr streng." Denn als die Ernährungswißenschaftlerin ein kleines Tütchen Gummibärchen hochhält, schreien alle sofort "Nein". Doch ab und zu dürfe man sich auch mal etwas Süßes gönnen, erklärt Albeck. Doch nicht jeden Tag. Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendliche in Deutschland sind übergewichtig. Schuld sei nicht die fehlende Bewegung, sondern oft die Ernährung. "Deshalb sind feste Eßenszeiten in einer Familie sehr wichtig", sagt Albeck.

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit des Tages. "Denn wer frühstückt ist ganz stark", erklärt Albeck den Drittkläßlern. Und wer morgens einfach nichts eßen kann, sollte wenigstens ein Glas Milch oder Orangensaft trinken. Das zählt für die Ernährungswißenschaftlerin übrigens nicht als Trinken. Zum Durstlöschen empfiehlt sie außchließlich Waßer. Denn so bleibe das Blut im Körper schön flüßig und gebe die Energie schnell an das Gehirn weiter.

In der Geschwister-Scholl-Schule spielt das Thema "Ernährung" schon lange eine wichtige Rolle. "Wir machen mit unseren Schülern jeden Tag gemeinsam eine kleine Frühstückspause", sagt Michaela Deeth. "Und das während der Unterrichtszeit, damit sie in der großen Pause spielen und sich bewegen können." Und da hat die Klaßenlehrerin natürlich den überblick, ob ihre Schüler sich gesund ernähren: "Und das tun die meisten."


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